Streichquartette
Gambensonaten
Cello-Suiten
Violine solo
Violine mit obligatem Cembalo
Flöte und Cembalo
Konzerte
Die Kunst der Fuge (Auswahl)
Orchestersuiten
Streichquartette
Violinsonaten
Cello Sonaten, Variationen
Klavierquartett
Klaviertrios
Lieder
Streichtrios
Streichquartette
Violinsonaten
Werke mit Bläser
Streichquintett
Opern
Berg
Biber
Streichquartette
Streichquartette
Chormusik
Cellosonaten
Horn-Trio
Klavier zwei- und vierhändig
Klaviertrios
Klavierquartette
Klavierquintett
Lieder
Streichquartette
Streichsextette
Violinsonaten
Werke mit Klarinette
Kammermusik
Bruch Kammermusik
Busoni Kammermusik
Chausson
Chopin
Clarke Kammermusik
Concerto grosso
Czerny Beethoben
Streichquartett
Sonaten
Klaviermusik
Deux Danses für chromatische Harfe und Streichorch
Dohnányi Kammermusik
Klaviertrios
Klavierquartette
Klavierquintette
Terzette
Streichquartette
Violine und Klavier
Streichquintette
Orchester Bläsersextett
Cello und Klavier
Kammermusik
Kammermusik
Kammermusik
Frid Kammermusik
Glinka Kammermusik
Klaviertrios
Oratorium
Streichquartette
Kammermusik
Orchester- und Chormusik
Sonaten

Ankündigung

Die Solo-Partita in E-Dur ist von festlichem Schwung und schwungvoller Munterkeit vor allem in den Ecksätzen. Zwischen den Ecksätzen gibt es Tanzsätze, die die ganze Palette aufweisen von gravitätisch bis elegant; heiter sind sie alle. Das Dur dieser Partita macht jeden Takt zu einem kleinen Fest.

Johann Sebastian Bach
(1685-1750)

Partita für Violine solo Nr. 3 E-Dur BWV 1006

Preludio
Loure
Gavotte en Rondeaux
Menuet I
Menuet II
Bourrée
Gigue

siehe auch Einführung in die Solo-Werke für Violine und in die Cello-Suiten

Diese Partita unterscheidet sich in Einigem von den beiden Vorgängerinnen in h-Moll und d-Moll: Sie allein steht in der Dur-Tonart, die Satzfolge entspricht nicht der bei den Partiten sonst üblichen. Nur diese Partita wird durch ein Präludium eingeleitet, „dessen energisch herabstürzender Anfang“ (Reclam) die heiter festliche Stimmung für die ganze Partita festlegt. Sehr beeindruckend ist auch die Bariolage-Technik eingesetzt. Die konzertierende Festlichkeit dieses Präludiums wird besonders deutlich, wenn man sich seine Bearbeitungen anhört, die Bach für Orchester geschrieben hat; denn dieses ‚Preludio’ erscheint auch in zwei Kantaten, „am bekanntesten ist es in der Transkription zu Beginn der Ratswahlkantate BWV 29 geworden. Die Solomelodie der Geige wird von der Orgel übernommen, ein Orchester mit Pauken und Trompeten (!) füllt den Satz auf.“ (booklet Sitkovetzky) Man meint, bei der Interpretation dieses Präludiums diese Pauken und Trompeten zu hören, auch wenn nur die eine Geige spielt.

Die schwungvolle Munterkeit des Schluss-Satzes, der Gigue, entspricht diesem ‚Preludio’ und so schließt sich der Kreis dieser Suite.

Weniger schwungvoll, eher gravitätisch klingt der dem ‚Preludio’ folgende einzige langsame Satz dieser Suite: die ‚Loure‘ mit durchgehender 2-3-Stimmigkeit; sie wird auch als ‚Langsame Gigue’ bezeichnet.

Das Rondo-Thema der Gavotte en Rondeau,



Partita Nr. 3 BWV 1006 Gavotte



das sechs Mal erklingt, ist dagegen biegsam und elegant, man glaubt es immer schon gehört zu haben; die Zwischenspiele aus dem Material des Rondo-Themas sind munter und leicht.

Das erste Menuett wirkt ein wenig behäbig, das zweite feiner, zärtlicher. Energischer Gegensatz dazu die Bourrée mit einigen original vermerkten Echostellen.



Sonate Nr. 3 C-Dur BWV 1005

HaftungsausschlussImpressum