Streichquartette
Gambensonaten
Cello-Suiten
Violine solo
Violine mit obligatem Cembalo
Flöte und Cembalo
Konzerte
Die Kunst der Fuge (Auswahl)
Streichquartette
Violinsonaten
Cello Sonaten, Variationen
Klavierquartett
Klaviertrios
Lieder
Streichtrios
Streichquartette
Violinsonaten
Werke mit Bläser
Opern
Berg
Biber
Streichquartette
Streichquartette
Klavier zwei- und vierhändig
Klaviertrios
Werke mit Klarinette
Klavierquartette
Klavierquintett
Lieder
Streichquartette
Streichsextette
Horn-Trio
Cellosonaten
Violinsonaten
Kammermusik
Bruch Kammermusik
Busoni Kammermusik
Chausson
Chopin
Clarke Kammermusik
Concerto grosso
Czerny Beethoben
Streichquartett
Sonaten
Klaviermusik
Deux Danses für chromatische Harfe und Streichorch
Dohnányi Kammermusik
Klaviertrios
Klavierquartette
Klavierquintette
Terzette
Streichquartette
Violine und Klavier
Streichquintette
Orchester Bläsersextett
Cello und Klavier
Kammermusik
Kammermusik
Kammermusik
Frid Kammermusik
Glinka Kammermusik
Klaviertrios
Oratorium
Streichquartette
Kammermusik
Orchester- und Chormusik
Sonaten

Edward Elgar
(1857-1934)

Introduktion und Allegro für Streichquartett und Streichorchester op. 47

zum Biographischen siehe op. 20Elgar war auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft, als er 1905 sein Opus 47 schuf, das zu seinen Meisterwerken zählt.

Einer majestätischen Einleitung mit abfallenden Triolen



Introduktion und Allegro



folgt ein frisches, lebhaftes Thema, von der Sologeige vorgestellt,



Introduktion und Allegro Lebendiges Thema



und schließlich ein traurig schönes, von der Viola des Quartetts intoniert - Elgar hat es einem walisischen Volkslied nachempfunden:



Introduktion und Allegro walisisiches Thema



Und es beginnt ein wunderbares harmonisches und kontrapunktisches Spiel dieser drei Themen, das über den Wechsel von der ‚Introduktion‘ zum ‚Allegro‘ hinausgeht, bis schließlich eine weitere Eingebung dieses Spiel ablöst: ein Rauschen und Brausen mit Sechzehntel, bei dem sich Streichquartett und Streichorchester abwechseln wie beim Concerto grosso im Händelschen Stil. Unterbrochen und abgeschlossen wird dieser Sechzehntel-Teil von einer Erinnerung an das majestätische Thema und klingt aus mit dem tieftraurigen ‚schönen‘ Thema, das, von Tremoli begleitet, sieben Takte lang eine Innigkeit ohnegleichen gewinnt.

Aber dann: eine Fuge als Mittelteil des Werks, eine „regelrechte Teufelsfuge mit allen möglichen Späßen und Kontrapunkten“, wie Elgar sagt:



Introduktion und Allegro Fugenthema



Spaßig kommt sie dem Verfasser dieser Zeilen nicht vor, eher teuflisch schwer und aufregend, spannend, energiegeladen und abwechslungsreich, bis sie sich im Pianissimo auflöst.

Der dritte Teil greift die Themen des ersten wieder auf, zunächst das lebhaft-bewegte Thema, dann die Sechzehntel-Passage, auch hier unterbrochen von dem ‚majestätischen‘ Thema und einem längeren Übergang hin zu einigen Schlusstakten des Sechzehntel–Themas. Die walisische Melodie erscheint nun in strahlendem Fortissimo und ebenso im Fortissimo erklingen als Abschluss noch einige Takte der lebhaften Musik.



Serenade op. 20

HaftungsausschlussImpressum