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Wolfgang Amadeus Mozart
(1756-1791)

Sonate für Violine und Klavier A-Dur KV 526

1. Molto Allegro
2. Andante
3. Presto

Was über die Klaviersonate KV 576 gesagt wird, sie sei ein Gipfel unter Mozarts Sonaten für das Klavier, gilt entsprechend auch für die Violinsonate KV 526 (1787). Hier wie dort ist der Einfluss Bachs ein Grund für die Steigerung in Mozarts Schaffen. „Zugleich ist sie auch technisch bei weitem die anspruchsvollste; das Finale entpuppt sich bei näherer Bekanntschaft als eines der schwierigsten Klavierstücke, die Mozart je komponiert hat“ (Reclam).
Ein rhythmisch verzwicktes Hauptthema und ein reizendes Seitenthema sind Kern des ersten Teils von Satz 1. In seinem kurzen Mittelteil wird mit Bruchstücken des Hauptthemas gespielt. Im dritten Teil wird der erste ohne große Veränderungen wieder aufgegriffen.

Krone des Werkes ist das Andante. Seine Traurigkeit weist auf Verlust lieber Menschen, den Mozart in der Zeit der Entstehung erlitt. Zwei Themen sind bestimmend: ein erstes über ruhigen Achtel, ein zweites wird von Sechzehntel begleitet. Die aufwärts steigende chromatische Tonleiter am Ende des ersten Teils deutet das Dunkel-Unheimliche an, das aus dem gleichzeitig entstandenen ‚Don Giovanni‘ bekannt ist und das den zweiten Teil – eine variierte Wiederholung des ersten – vor allem zu Beginn bestimmt.

Das - ausgedehnt präsentierte - Rondo-Thema des Dritten Satzes besteht aus Perpetuum-mobile-Achteln des Klaviers, denen die Violine ruhige Viertel entgegenhält. Bei späteren Wiederholungen findet sich auch die umgekehrte Verteilung. Drei Zwischenteile unterbrechen den beständigen Lauf des Rondo-Themas, greifen selbst aber auch immer wieder auf die Achtel zurück. Das Ende des ersten und des dritten Zwischenteils, die vom Thematischen her gleich sind, ist gekennzeichnet durch ein scheinbar naives, aus der Rolle fallendes amüsantes Einschiebsel. Der zweite Zwischenteil ist von besonders schönem Schmelz; hier ist die Violine ausschließlich Träger der Melodie. Im weiteren Verlauf erhalten die Wiederholung des Rondo-Themas und der folgende Zwischenteil eine dramatische Färbung.

November 2018



KV 481 Es-Dur

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