Mann Thomas
Molière
Klausuren, Klassenarbeiten
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'Frühlingserwachen'
Die Ermittlung
Gedichte
'Parzival'

1 Ich zitiere Wolfram nach der 5. Auflage der Lachmannschen Ausgabe von 1891.

2 W. Mohr ,Obie und Meljanz' Zum 7. Buch von Wolframs ,Parzival'; in: Gestaltprobleme
der Dichtung, Günther Müller zu seinem 65. Geburtstag, Bonn 1957; S. 9—20;
jetzt in: Wege der Forschung Bd. LVII 'Wolfram von Eschenbach' hrsg. von H. Rupp,
Darmstadt 1966; S. 261—286; S. 274

3 W. Mohr ,Obie und Meljanz' (vgl. Anm. 2) S. 268

4 Aristoteles ‚Nikomachische Ethik' Werke in deutscher Übersetzung hrsg. von E. Grumach;
Bd. 6 übers. von F. Dirlmeier; Darmstadt ; 2. Aufl. 1960; S. 112 (1135a)

5 Man vergleiche z. B. Orilus oder Obie mit den entsprechenden Gestalten bei Chrestien,
vor allem aber Parzival mit Perceval.

6 ,Die Klassik des Rittertums in der Stauferzeit' 1170—1230; in: ,Annalen der deutschen
Literatur' hrsg. von H. O. Burger, Stuttgart 2. Aufl. 1970; S. 147

7 Fr. Maurer ,Parzivals Sünden‘ Erwägungen zur Frage nach Parzivals „Schuld"; in:
DVjs. 24 (1950) S. 304—346; jetzt in: Wege der Forschung (vgl. Anm. 2) S. 49—103; S. 61

8 Daher wird diese Tat dem Artushof als Vergehen vorgeworfen (160,4—10), aber eben
nicht Parzival.

9 ' Fr. Maurer ,Parzivals Sünden' (vgl. Anm. 7) S. 61

10 Verwandtschaft ist bei Wolfram oft sinnbildlich zu verstehen: alle Menschen sind Brüder.
Darum deutet Trevrizent die Tötung Ithers als Brudermord. Vgl. dazu: Wolfgang Harms
,Der Kampf mit dem Freund oder Verwandten in der deutschen Literatur bis um 1300',
München 1963 (Medium Aevum 1) S. 12 f.; 152 f.; 169 f.

11 Fr. Maurer ,Parzivals Sünden' (vgl. Anm. 7)

12 wîse ist urverwandt mit videre — sehen.

13 " heute noch in Folge von einen eines dinges wîs tuon peioratives ,weismachen' = wissen machen

14 vgl. 141,20/21 (vgl. o. S. 4); 365,8—10 (vgl. o. S. 3); 616,27—30 (vgl. o. S. 5); 213,
24/25 (vgl. o. S. 6)

15 vgl. Titurel 1,48: Owê des, si sint noch ^^^^ze tump ze solher angest.

16 vgl. W. J. Schröder — G. Hollandt, Wolfram von Eschenbach .Willehalm' 'Titurel' Text,
Nacherzählung, Anmerkungen und Worterklärungen, Darmstadt 1971; S. 639; vgl. auch
das Homerische népios = jugendlich, unwissend; dazu: M. Kommerell ,Lessing und Aristoteles' Untersuchungen über die Theorie der Tragödie, Frankfurt a. M. 3. Aufl. I960; S. 125

17 Im Hildebrandslied z. B. sprechen die beiden, die zum Kampf angetreten sind, miteinander, und Hildebrand entdeckt dabei, dass der Gegner sein Sohn ist. Im ,Parzival' treffen die Gegner meist mit geschlossenem Visier aufeinander und kämpfen, ohne ein Wort gewechselt zu haben.

18 Ich zitiere die ,Confessiones' nach der Ausgabe von P. de Labriolle, auf die J. Bernhart
in seiner Ausgabe (eingeleitet, übersetzt und erläutert) zurückgreift, München 2. Aufl. 1960. Die übrigen Werke sind nach Migne, Patrologia latina (MPL) zitiert.

19 . . . ea posse deficere, quae ex nihilo facta sunt (De civ. Dei XII, 8; MPL 41,355)

20 vgl. Schelling .Philosophie der Kunst' Ausgewählte Werke (Nachdruck der Gesammelten
Werke 1. Abt. Bd. 5, 1859), Darmstadt 1966; S. 344



'Parzival' / Anmerkungen 21 - 40 zur Dissertation

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