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1. Klassenarbeit 8d am 15.09.00

Susan E. Hinton, Die Outsider (dtv junior 1997)
S. 132 unten - „Ich hätte gelacht...“ - bis Ende des 7. Kapitels

Charakterisiere, indem du dich auf den angegebenen Text beziehst:
1. Randy
2. Bob
3. Ponyboy
4. die Situation von Socs und Greasers

Du musst diese Aufgaben getrennt und in der vorgegebenen Reihenfolge bearbeiten.
Belege alle deine Behauptungen sorgfältig am angegebenen Text!

zu 1.
Randy gehört zu den Socs (Jugendliche der Oberschicht); aber am Ende sagt Ponyboy: Der ist gar kein Soc ... Einfach ein Junge; und: Socs waren Jungen wie wir ... richtige Menschen.
Randy hält Ponyboy für mutiger als sich (als es um die Rettung der Kinder geht, meint Randy: Ich hätte es nicht getan) und sich für rücksichtslos (Was gingen sie mich denn an?).
Er hat Vorurteile gegenüber den Greasers. Aber nun ist er verunsichert (Überhaupt nichts mehr weiß ich. Jedenfalls hätte ich nie geglaubt, dass ein Greaser so etwas fertigbringt.), und er kann während des Gesprächs seine Vorurteile abbauen (Das ‘Danke, Greaser’ verbessert er in ‘Danke, Kleiner!’).
Randy wirkt erwachsen (war ungefähr siebzehn, aber er war schon alt ... wie er jetzt aussah, hätte er zehn Jahre älter sein können, als er tatsächlich war.). Socs sind angeblich kühl, aber Randy ist empfindsam; als er über Bob spricht, lag etwas wie Schmerz in seinen Augen; er sei den Tränen nahe, meint Ponyboy; Randy selbst nennt sich vielleicht ‘weich’. Er ist klug und einsichtig (kann die Situation Bobs erklären und auch die Situation von Socs und Greasers.)
Er kann nicht kämpfen, weil er keinen Sinn in dem Kampf zwischen Socs und Greasers sieht, und ist deshalb in auswegloser Situation (kann sich selbst nicht mehr ausstehen, wenn er kämpft; er ist für die anderen ... erledigt, wenn er nicht kämpft.)

zu 2.
Bob war - so meint Randy - im Kern ein guter Kerl, zuverlässig, klug, ein guter Freund, ein richtiger Mensch.
Dass er entgleist ist, liegt an der Erziehung: die Eltern haben alles durchgehen lassen, haben ihm keine Grenzen gezogen, nicht die Regeln festgelegt und nicht einen festen Boden gegeben, auf dem man stehen kann.

zu 3.
Ponyboy hasst zunächst die Socs verbittert und gnadenlos; er gibt ihnen die Schuld am Tod Bobs und daran, dass Jonny starb.
Er redet aber trotzdem mit einem Soc und kommt im Laufe des Gesprächs dazu, auch den Socs gerecht zu werden; er möchte sogar Randy bei dessen Problem, sich nicht am Kampf zu beteiligen, helfen. Sein Gerechtigkeitssinn, seine Fähigkeit, offen und tolerant jemandem zu begegnen, bringen ihn dazu, hinter den Angehörigen ihrer Klasse richtige Menschen zu sehen: Greaser oder nicht, das hat damit gar nichts zu tun. Über Randy sagt er nach den Gespräch mit ihm: Der ist gar kein Soc ... Einfach ein Junge.

zu 4.
Die Greasers haben nach Meinung Randys nichts zu gewinnen, sie werden immer ganz unten bleiben. Und wir bleiben oben und haben alle Trümpfe in der Hand; und der Unterschied von arm und reich wird sich nicht ändern. Deshalb hat auch der Kampf keinen Sinn, und deshalb erwartet Randy auch nicht, dass Ponyboy ihm wirklich helfen wird, sondern glaubt, dass die Socs von der ganzen Welt gehasst werden.



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